Byton mit M-Byte und K-Byte am Concours d´Elegance

Byton K-Byte

Am diesjährigen Concours d’Elegance in Pebble Beach lädt Byton zum ersten Mal Journalisten zur Mitfahrt im M-Byte Concept, dem elektrischen SUV von Byton, ein. Gleichzeitig startet das chinesische Unternehmen in Nanjing mit Testfahrten ihrer Prototypen. Mit den ersten Applikationsfahrten soll insbesondere die Zuverlässigkeit unter verschiedenen Bedingungen getestet werden. Im nächsten Winter stehen dann Kältetests an. In den letzten Monaten haben bereits erfolgreiche Crash- und Stabilitätstests stattgefunden. Gemäss Carsten Breitfeld, CEO und Co-Gründer, befindet sich die Entwicklung perfekt im Zeitplan. Mit der Serienfertigung kann im Herbst 2019 begonnen werden. Zuerst wird das Fahrzeug auf dem chinesischen Markt zu Preisen ab rund $ 45’000 angeboten. Eine spätere Vermarktung in den USA und in Europa ist ab 2020 geplant. Sobald die zurzeit noch im Bau befindende Fabrik in Nanjing bis 2021 vollständig hochgefahren ist, werden jährlich 300’000 Autos vom Band rollen.

M-Byte, K-Byte und siebensitziges SUV bis 2022 geplant

Byton M-Byte und K-Byte
Byton M-Byte und K-Byte, © Byton

Neben dem M-Byte wurde in Pebble Beach auch der K-Byte als Konzept einer elektrischen Limousine als USA-Premiere präsentiert. Die Limousine soll 2021 auf den Markt kommen, dicht gefolgt von einem siebensitzigen SUV in 2022. Ab 2021 möchte Byton darüber hinaus auch autonomes Fahren mit Level 4 anbieten.

 

Byton M-Byte
Byton M-Byte

Den M-Byte wird es in zwei Leistungsversionen geben. In der schwächeren Variante treibt ein Elektromotor mit einer Leistung von 200 kW und einem Drehmoment von 400 Nm nur die Hinterräder an. Für die nötige Energie sorgt eine Batterie mit einer Kapazität von 71 kWh und ermöglicht damit Reichweiten von bis zu 400 Kilometer mit einer Batterieladung. In der stärkeren Variante verfügt der M-Byte über einen Vierradantrieb. Für den Vortrieb sorgen nun zwei Elektromotoren und liefern eine Leistung von 350 kW und ein Drehmoment von beachtlichen 710 Nm. Mit der auf 95 kWh vergrösserten Batterie sind rund 520 Kilometer möglich.

„Bytes on Wheels“ oder wo sich Byton unterscheiden möchte

Der Name Byton leitet sich von „Bytes on Wheels“ ab und beschreibt damit auch die Produktstrategie. Im Vordergrund steht bei Byton die Konnektivität und die Kommunikation – quasi ein Smartphone auf Räder. Mit fortschreitender Elektrifizierung der Fahrzeuge wird zukünftig die Diversifikation nicht mehr beim Antrieb, sondern an anderer Stelle stattfinden müssen. An dieser Stelle möchte Byton mit neuen digitalen Erlebnisse für die Insassen punkten. In Anbetracht der Entwicklung vollautonomer Fahrzeuge scheint dies eine schlüssige Strategie zu sein.

Byton M-Byte – Innenraum, © Byton

So gesehen passt das riesige 1.2 x 0.25 Meter grosse Display, das sich über die ganze Innenbreite des Cockpits streckt, zum Konzept von Byton. Das gigantische Display besteht aus vier Monitore. Daneben befindet sich ein weiteres Display auf dem Lenkrad, wobei sich das Display beim Lenken nicht mitbewegt. Gesteuert werden die Displays über Gestensteuerung oder Spracheingabe. Noch mögen die Displays in der heutigen Zeit überdimensioniert wirken, doch bei zukünftig autonomen Fahrten werden die Insassen über diese Displays die Kommunikation mit der Aussenwelt auf verschiedenen Ebenen vornehmen können.

Beitrag teilen

Schreiben Sie einen Kommentar