e.GO Life – offizielle Fahrleistungen und Produktionsverzögerung

e.GO Life

Das Aachener Startup e.GO Mobile muss erneut den Produktionszeitpunkt der Serienfertigung nach Hinten korrigieren. Die Serienfertigung der frei konfigurierbaren Varianten wird nun frühestens im Herbst 2019 angegangen werden können. Einer der Gründe ist eine verzögerte Strassenfreigabe für das Elektronische Stabilitätsprogramm (ESP). Die Freigabe soll erst im Herbst dieses Jahres vorliegen. Konkret bedeutet dies für e.GO Mobile, dass sie zuerst nur eine Kleinserienzulassung erhalten und somit nur 1’000 e.GO Life produzieren dürfen, denn für eine Kleinserie ist ESP nicht vorgeschrieben. Des Weiteren wird die Leistung zu Beginn auf 53 kW gedrosselt und die Fahrzeuge müssen ohne Rekuperation auskommen.

Auslieferungen des e.GO Life First Edition beginnen am 9. Mai 

e.GO Life
e.GO Life, © e.GO Mobile

Die Verzögerung des Serienmodells hat jedoch kaum Auswirkung auf den Zeitpunkt der Markteinführung der First Edition Variante. Die ersten Fahrzeuge sollen nach wie vor ab dem 9. Mai den Weg zu den Vorbesteller finden, müssen aber mit den oben beschriebenen Einschränkungen leben. Zudem sollen einzelne Funktionen erst ab August 2019 freigeschaltet werden.

Offizielle Reichweite vom e.GO Life bei nur 89 km

e.GO Life
e.GO Life, © e.GO Mobile

E.GO Mobile hat nun ebenfalls die offiziellen Fahrleistungen für die First Edition Variante bekannt gegeben. Der 1’231 Kilogramm leichte Cityflitzer erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von respektablen 132 km/h. Weniger Glorreich ist die zu erzielende Reichweite. Nach WLTP Fahrzyklus erreicht der e.GO Life trotz einer nutzbaren Batteriekapazität von 21.5 kWh nur gerade magere 89 Kilometer. Grund dafür ist der für ein so kleines Fahrzeug hohe Verbrauch. Dieser liegt bei 19.9 kWh pro 100 Kilometer – mit Ladeverlusten sogar bei 24.2 kWh. Ein vollständiger Ladevorgang an einer Typ 2 Wallbox benötigt sechs Stunden. An einer Haushaltssteckdose sogar 9.6 Stunden.

Zu den Preisen: Die First Edition gibt es für 24’650 Euro. Die Basisvariante mit schwächerem Elektromotor und kleinerer Batterie beginnt bei 15’900 Euro. Für die stärkste Variante starten die Preise bei 19’900 Euro. Infotainmentsystem und Navigationssystem kosten extra – 1’200 Euro, respektive 1’900 Euro.

Beitrag teilen

Schreiben Sie einen Kommentar