Lotus plant elektrischen Hypercar für 2.5 Mio

Von der britischen Autoschmiede Lotus Cars war in letzter Zeit in Sachen Elektromobilität nicht viel zu vernehmen. Generell ist es um die britische Traditionsmarke seit längerem still geworden. Mit der Übernahme von Lotus durch den chinesischen Automobilhersteller Geely in 2017 scheint sich nun nicht nur ein Kurswechsel in Richtung Elektromobilität abzuzeichnen, sondern es ist ebenfalls eine neue Marktpositionierung denkbar. Für Geely ist Lotus ein weiterer europäischer Hersteller der übernommen wurde. Das chinesische Automobilkonsortium hat seine Fäden bereits mit der Übernahme von Volvo, dem London Taxi Hersteller LEVC, Lyndk&Co weiter gespannt. Mit Lotus erhalten die Chinesen eine perfekte Traditionsmarke, die die Werte Technologie und Performance ideal verkörpert.

Lotus Omega wird 2.5 Millionen kosten und mind. 1’000 PS erhalten

Lotus Elise Hypercar - 2013
Lotus Elise Hypercar – 2013, © Lotus

Um dem Image gerecht zu werden, und Lotus in den Bereich der Hypercars zu platzieren, wird das britische Autohaus in den kommenden Monaten ihr erstes elektrisches Hypercar präsentieren. Der 2.5 Millionen Dollar teure Supersportwagen soll über 1’000 PS erhalten und es direkt mit anderen Supercars in dieser Liga aufnehmen. Das auf den internen Projektnamen getaufte Elektrofahrzeug Omega soll sich direkt mit einem McLaren P1, einem LaFerrari oder einem Bugatti Chiron messen lassen. In diesem Feld tümmeln sich auch andere HErsteller mit ebenfalls elektrischen angetriebenen Supercars wie Rimac, Nio, Koenigsegg oder auch der zukünftige next-gen Roadster von Tesla, der im Vergleich zum restlichen Feld bereits jetzt schon als Schnäppchen zählen wird.

Weitere Details zum neuen Lotus Supercar sind nicht bekannt. Mit einem Marktstart kann im 2020 oder 2021 gerechnet werden.

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