Mercedes präsentiert EQC Serienmodell

Am 4. September hat Mercedes-Benz das Serienmodell des EQC als Weltpremiere im me Convention Center in Stockholm präsentiert. Mit dem EQC 400 4MATIC zeigen die Stuttgarter den ersten Baustein ihrer Elektro-Offensive. Für die Produktion der E-Fahrzeuge errichtet Mercedes extra an weltweit 6 Standorten neue Elektro-Hubs. Der EQC ist seit dem Produktionsende der elektrischen B-Klasse im 2017 das nächste vollelektrische Fahrzeug und das erste Fahrzeug der neuen Generation EQ. Der Name EQ steht bei Mercedes für „Electric Intelligence“. Bis 2025 sollen zehn weitere E-Autos der EQ Familie auf den Markt kommen. Den Anfang macht im Frühjahr 2019 nun der EQC, der sich als elektrischer SUV irgendwo zwischen GLC und GLE ansiedelt. Da Der EQC auf der EVA-I-Plattform basiert, kann er auf der gleichen Linie wie der GLC in der Fabrik in Bremen gebaut werden. Lediglich für die Montage der Batterie muss er die Produktionslinie kurz verlassen.

Im EQC sind Reichweiten von 450 km möglich

Mercedes-Benz EQC 400 4MATIC, © Mercedes Benz

Angetrieben wird der EQC von zwei Elektromotoren – an jeder Achse einer. Die Elektromotoren leisten zusammen 300 kW und liefern ein wuchtiges Drehmoment von 765 Nm auf die Räder. So gepaart sprintet der elektrische Benz in 5.1 Sekunden auf 100 km/h. Elektronisch wird bei 180 km/h abgeregelt. Die nötige Energie für solch sportliche Fahrleistungen erhalten die Elektromotoren von einer Batterie mit einer Kapazität von 80 kW. Damit sollen Reichweiten im sparsamen Fahrmodus von rund 350 Kilometer auch in der Realität möglich sein. Gemäss NEFZ sollen es 450 km sein. Der Durchschnittsverbrauch wird mit 22.2 kWh pro 100 km angegeben. Die Batterie wird wie bei Elektroautos üblich im Unterboden zwischen den Achsen montiert. Geladen werden kann der EQC entweder mittels 7.4 kW an Wechselstrom oder per CCS an einer Schnellladesäule. Mit den maximal möglichen 110 kW soll die Batterie in rund 40 Minuten zu 80% geladen sein. Wie bereits beim Mercedes B250e stehen auch beim EQC verschiedene Fahrprofile wie Eco oder Sport parat. Des Weiteren kann auch beim EQC die Rekuperation anhand der Lenkradpaddels von gleiten bis starkes Verzögern ausgwählt werden.

Aussen fallen sowohl vorne wie auch hinten die Leuchtbänder der Tagfahrlichter auf. Vorne verläuft ein nicht vollständig verlaufendes Leuchtband über den Kühlergrill und verbindet die beiden in einer Schleife verlaufenden Tagfahrlichter der Multineam LED-Scheinwerfer. Hinten erstreckt sich ein durchgehendes Leuchtband über die gesamte Breite der Karosserie.

Der Innenraum erinnert an GLC und der neuen A-Klasse

Mercedes Benz EQC 400 4Matic, © Mercedes Benz

Im Innenraum fällt direkt das Widescreen-Cockpit mit den beiden freistehenden 10.25 Zoll Displays auf. Diese Anordnung und das integrierte Infotainment-System MBUX sind bereits aus der A-Klasse bestens bekannt. Für den EQC wurde die Software nur noch für die Elektromobilität optimiert. Lenkrad, Mittelkonsole und Sitze erinnern an den GLC, wobei die Mittelkonsole wie auch die Seitenverkleidung der Türen von einem blauen Leuchtband geschmückt sind. Zum Starten steht dem Fahrer ein blau leuchtender Startknopf zur Verfügung. Das 4.76 Meter lange SUV soll in Sachen Raumgefühl, Platzangebot und Kofferraumvolumen seinem konventionell angetriebenen Bruder in nichts nachstehen. Zu den Preisen wurden noch keine konkreten Angaben gemacht.

Mercedes Benz EQC 400 4Matic, © Mercedes Benz

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