Neuer VW e-Up an der IAA Frankfurt

Neben der neuen und nur aus Elektrofahrzeugen bestehenden ID. Familie arbeitet Volkswagen auch an einer Neuauflage des bereits seit Ende 2013 erhältlichen e-Up. Gerüchten zufolge plant VW schon seit einiger Zeit ein kostengünstiges Elektrofahrzeug unter 20’000 Euro – rund CHF 23’000.-. Gemäss neusten Aussagen von Matt Renna (Volkswagen North American) soll dieses günstige E-Auto nicht auf der MEB (Modularer elektrischer Baukasten) Plattform basieren. Demzufolge soll es sich dabei nur um eine Neuauflage des VW e-Up mit grösserer Batterie handeln.

VW e-Up, © Volkswagen

Die neue VW e-Up Generation soll im Werk in Emden produziert und ab 2020 in Europa erhältlich sein. Die Leistungsdaten des aktuellen VW e-Up sprechen für ein zeitnahes Update, denn die Fahrleistungen sind 5 Jahre nach dem Produktionsstart nicht mehr konkurrenzfähig. Angetrieben wird der aktuelle e-Up von einem 60 kW Permanentelektromotor mit einem maximalen Drehmoment von 210 Nm. In 12.4 Sekunden beschleunigt der kleine elektro-Up auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Trotz sehr tiefem Verbrauch von nur rund 12 kWh pro 100 Kilometer beträgt die Reichweite nach WLTP nur magere 134 Kilometer. Die verbaute Lithium-Ionen-Batterie wiegt 240 Kilogramm, bestehet aus 17 Modulen und besitzt insgesamt 204 Zellen. Mit einer Kapazität von nur 18.7 kWh fühlt sich der City-Floh im wahrsten Sinne nur in der Stadt wohl. Die Preise für den aktuellen e-Up starten bei CHF 26’600.-.

Der neue VW e-Up soll eine Reichweite von 300 km erreichen

Für den überarbeiteten e-Up rechnet Volkswagen mit einer Reichweite von rund 300 Kilometer. Für diese Verdoppelung der Reichweite wird sich auch die Batteriekapazität hin in Richtung 30 bis 35 kWh bewegen müssen. Neben dem e-Up von Volkswagen wird es den kleinen Stromer auch als elektrischer Citigo von Skoda geben. Auch von einem Seat e-Mii ist die Rede. Die drei Geschwister teilen sich bereits heute die gleiche Plattform.

Auf der IAA in Frankfurt wird Volkswagen neben der Serienversion des ID.3 auch den überarbeiteten e-Up präsentieren.

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