News zu Tesla Supercharger und Produktportfolio

Gestern war Elon Musk auf Twitter wieder sehr aktiv und hat uns einen Einblick in einige interessante Bereiche gegeben. Angefangen mit dem zukünftigen Ausbau des Supercharger Ladenetz. Der Tesla CEO verspricht einen weiteren Ausbau des Supercharger-Netz um eine Bevölkerungsabdeckung von 95% bis 100% der aktiven Märkte zu erreichen. Das bedeutet, dass sich die Anzahl der weltweiten Supercharger-Stationen bis Ende 2019 verdoppeln und damit die Ladepunkte auf 23’000 Stück ansteigen werden. Des Weiteren wird die nächste Supercharger Generation V3 im Frühling 2019 eingeführt. Mit der neusten Version soll sich die Ladeleistung auf rund 250 kW erhöhen. Aktuell liegt der Wert bei 150 kW.

Das zukünftige Produktportfolio von Tesla bestehend aus Y, Pickup, Semi und Roadster

Der nächste auf Twitter angesprochene Bereich von Elon Musk befasste sich mit dem Produktportfolio. Elon Musk liess auf die Frage eines Followers nach elektrischen Lieferwagen von Daimler verlauten, dass Tesla nicht abgeneigt wäre zusammen mit Daimler an einem elektrischen Lieferwagen zu arbeiten. Die Zusammenarbeit könnte einerseits so aussehen, dass Daimler die Fahrzeuge ohne Antriebseinheiten produziert und Tesla die Batterien und Elektromotoren beisteuert, oder aber dass Tesla die komplette Fertigstellung übernehmen würde. Letzte Variante würde jedoch mehr Zeit in Anspruch nehmen. Gleichzeitig verwies Musk aber ebenfalls auf die Priorität des Produktpipeline. Höchste Priorität geniesst das Model Y, gefolgt vom Tesla Solar Roof, dem Tesla Pickup Truck und dem Semi Truck. Auf letzter Position steht der bereits vorgestellte next gen Roadster. Bei dieser Priorität ist jedoch die Ressourcensituation bei der Entwicklung gemeint. Da die Produktion von vielen weiteren Faktoren wie beispielsweise die Zulieferung von Fahrzeugkomponenten abhängt, kann die zuvor genannte Prioritätsliste von der effektiven Reihenfolge bei der Marktlancierung abweichen, führt Musk auf Twitter weiter aus.

Auch zur weiteren Entwicklung der Tesla App hatte Musk ein paar neue Details parat. Nachdem die App bereits mit der Fernsteuerung von Software-Updates oder die Integration eines Postfachs erweitert wurde, möchte Tesla die App um einige Service Funktionalitäten ergänzen. Zukünftig sollen Besitzer die Möglichkeit haben, einen mobilen Service per App zu bestellen. Dazu sollen die meist verbreiteten Serviceanfragen, die ohne eine Hebebühne auskommen, direkt per App mit nur ein paar Klicks angefragt werden können. Auch bei Pannen soll die App das Kundenerlebnis zukünftig verbessern. Denn dann soll nicht nur der Pannendienst mit nur ein paar Klicks aufgeboten werden können, sondern wird dieser auch direkt mit einem Ersatzfahrzeug zum liegengebliebenen Kunden vorfahren.

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