Tesla Model 3 ist zurzeit das sicherste Auto

Im neusten Tesla Blog Eintrag berichtet Tesla über die Auswertung der von der US-Behörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) durchgeführten Crashtests. Sie kommen zum Schluss, dass auf Basis aller von der NHTSA bisher getesteten Fahrzeugen, das Model 3 für Insassen die geringste Wahrscheinlichkeit für Verletzungen bei einem Unfall aufweist. Bei den von der NHTSA im September durchgeführten Crashtests erreichte das Model 3 in allen Testkategorien volle 5 Sterne. Für die Front- und Seitencrashtests wurde jeweils ein Model 3 mit grosser Batterie und Heckantrieb verwendet. Mit den neusten Ergebnissen platziert sich Tesla mit dem Model 3, S und X auf den ersten drei Plätzen unter den seit 2011 von der NHTSA getesteten Modellen. In der Vergangenheit erhielten bereits die Modelle S und X Bestnoten.

 

Als Grund für das gute Abschneiden bei den Tests und bei dem damit verbundenen guten Insassenschutz nennt Tesla die starke und steife Fahrgastzelle, eine perfkte Gewichtsverteilung von 50% zu 50% sowie den Elektroantrieb. Daneben unterstützt das schwere und besonders gut abgesicherte Batteriemodul im Fahrzeugunterboden, das durch den sehr tiefen Schwerpunkt eine hohe Stabilität gewährleistet und damit das Überschlagsrisiko minimiert. Zusätzlich werden durch diese Sicherheitsgrundlagen die Batterie sowie die Kabine vor dem Eindringen von Objekten optimal geschützt. Bei einem Unfall verteilen sich die Aufprallkräfte von der Kabine weg und werden von der überlegene Knautschzone gut absorbiert.

In mehreren Videos wird das gute Crahsverhalten vom Model 3 demonstriert. Beim Frontalcrash und beim Seitencrash wird das gute Abschneiden auch im Vergleich zu einem Audi A4 und einem Lexus ES 350 deutlich.

Frontalaufprall

Beim Frontalaufprall ist gut zu sehen, wie der orange Motorblock des Audi A4 in die Kabine gedrückt wird. Im Vergleich dazu ist beim Model 3 gut zu erkennen, wie viel Energie die vordere Knautschzone dank steifer Fahrgastzelle und fehlendem Verbrennungsmotor aufnehmen und von der Kabine fernhalten kann.

Seitenaufprall

Beim Seitenaufprall steht bauartbedingt viel weniger Platz für die Absorption der kinetischen Energie zur Verfügung. Auch hier gelang es Tesla durch entsprechende patentierte Eigenentwicklungen die Struktur zu festigen und möglichst viel Energie in möglichst kurzer Distanz aufzunehmen. Das Ergebnis zeigt, dass auch beim Seitenaufprall viel Energie von der Kabine weg geleitet werden kann und die Seitenairbags dadurch mehr Raum zur Entfaltung erhalten und die Insassen optimal geschützt werden. Der Pfeiler dringt beim Lexus ES 350 im Vergleich zum Model 3 deutlich tiefer in die Fahrgastzelle ein.

Frontalaufprall mit Pfeiler

Ein weiteres eindrückliches Video zeigt den Frontalaufprall mit einem Pfeiler. Bei diesem Aufprall formt sich der vordere Teil förmlich um den Pfeiler. Die meiste Energie wird von der Fahrzeugstruktur und den Komponenten aufgenommen und nach unten abgeleitet. Damit dringt nur wenig Aufprallenergie in die Fahrgastzelle.

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